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Notebook oder PC?

von am Donnerstag, den 21.01.2016

Gummistiefel eigenen sich hervorragend, um in Pfützen herumzuspringen. Wer danach aber noch Klingelmännchen spielen möchte, ist mit Sneakern besser beraten. Was das mit Notebooks zutun hat und warum ein Desktop-PC nicht immer die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest ist, soll hiermit beantwortet werden.

Street Fighter 2

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Kaufentscheidung ist der Kaufpreis bzw. die Preis/Leistung. Bezogen auf Rechen- und Grafikleistung bietet ein PC immer entweder einen besseren Preis bei gleicher Leistung oder mehr Leistung bei gleichem Preis. Eine Einflussgröße des Preises ist zudem die Nutzungsdauer, auf die der Verkaufspreis umgeschlagen werden kann. Diese Nutzungsdauer kann von zwei Seiten beleuchtet werden: Die Haltbarkeit sowie die Erweiter- bzw. Austauschbarkeit der eingebauten Komponenten. Das kleine Gehäuse eines Notebooks legt nahe, dass die Lebensdauer der Hardware durch die höhere Wärmeentwicklung (bzw. geringerer Abfuhr dieser) und schnellerer Verstaubung verkürzt wird. Aber auch bei guter Pflege ist beispielsweise ein Prozessor irgendwann zu langsam, um aktuellen Entwicklungen noch stand zu halten; die Anforderungen an Notebooks wachsen stetig. Alleine die Internetnutzung verlangt etwa durch 4K-Videos und immer komplexer werdende Webangebote zunehmend mehr Leistung.

Auch Spiele passen sich der aktuellen Hardware an. Die Anforderungen eines simplen Fifa 11 sind von einer Low-End Prozessorgrafikkarte über die Jahre auf die einer dedizierten GeForce GTX 950M (Fifa 16) angestiegen. Dies zeigt, wie hoch der Bedarf der Aufrüstbarkeit der Hardware ist. Im Gegensatz zu einem modular aufgebauten PC lassen sich die einzelnen Komponenten eines Notebooks nur teilweise austauschen oder erweitern. Dies trifft vor allem auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte zu, die CPU und GPU sind in der Regel nicht austauschbar. Das Notebook selektiert sich somit aufgrund der fehlenden Adaption über die Jahre natürlich vom Markt und schafft damit, zur großen Freude der Hersteller, Platz für einen Nachfolger.

Ein letzter Punkt für den Stand-Rechner ist die bessere Ergonomie. Eine richtige Tastatur, Maus und ein auf Augenhöhe des Nutzers ausgerichteter Bildschirm sind nicht vergleichbar mit Chiclet-Tastatur, Touchpad und oft viel zu tief positioniertem Display des Notebooks. Docking-Stations oder ähnliche System zu „desktopisierung“ des Notebooks sind zwar möglich, schlagen sich natürlich wieder in dem Preis nieder, welcher ohnehin über dem der Desktop-PCs liegt.

Ein Notebook hat natürlich auch Vorteile, welche nicht unerwähnt bleiben sollen. Der für viele Käufer ausschlaggebende Punkt und die Gretchenfrage der Kaufentscheidung ist die Mobilität. Diese lässt sich in zwei Kategorien aufteilen; die inner- und außerhäusliche Mobilität. Die Transportfähigkeit innerhalb der eigenen vier Wände ist für Viele eine Frage des Komforts. Die Freiheit, aktuelle Tätigkeiten vom Heimbüro auf das Sofa oder in das Bett zu verlagern, ist für einige Nutzer entscheidend. Zudem kommt die eigentliche Mobilität, welche sich auf die Möglichkeit bezieht, das Notebook mit in die Uni, zu einem Kundentermin oder in den Park zu nehmen. Smartphones und Tablets zeigen uns zunehmend die Vorteile der hohen Flexibilität und lassen schreibtischgebundene Systeme immer unattraktiver erscheinen. Weitere Vorteile von Notebooks sind der kleine Platzbedarf von nur etwa einem Din A4 Blatt und der niedrige Energieverbrauch.

Fazit: Die Entscheidung, ob Notebook oder PC, ist eine sehr einfache. Wenn das Gerät in irgendeiner Form mobil genutzt werden soll, ob im Haus oder draußen, kommt nur ein Notebook in Frage. Falls sich die Nutzung jedoch ausschließlich auf den eigenen Schreibtisch beschränkt, sollte zu einem Desktop-PC gegriffen werden.


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